Der Tagesausflug nach uruguay begann chaotisch - es gab kurzfristig keine tickets mehr fur die fahre. das haben ana und ich dann nach 1 h anstehen erfahren... eine weitere stunde des uberlegens und noch eine weiter stunde in der schlangestehen spater hatten wir dann unsere (teuren) 1.klasse tickets in der hand. es hat sich gelohnt! das kleine charmante grenzstadtchen colonia ist so relaxed und suss! fast mediterran. bunte hauschen, uralte autos, man fuhlt sich in einer anderen welt. wie immer gab es fur uns comida tipica (da achtet ana immer sehr drauf): diesmal chorizo und bier. wir haben es sehr genossen, weit weg von der hektischen grossstadt zu sein und frische luft zu atmen! gemacht haben wir eigentlich nichts wirkliches ausser herumschlendern und sonne zu tanken. und naturlich alle souvenirladen zu durchkramen... dabei haben wir dunja getroffen. eine deutsche, die vor 2 jahren in paraguay wahrend ihrer weltreise hangengeblieben ist. wegen eines uruguayos, klar! naja, verdienen kann sie nicht viel (200 euro im monat). sie stellt schmuck her und verkauft ihn. alle 3 monate muss sie ruber nach argentinien, um ihr touristenvisum zu erneuern. das war eine nette unterhaltung, bevor wir dann wieder auf die fahre zuruck mussten.
unseren letzten abend in bsas waren wir zufallig in einer bar mit livemusic verbracht. tango-folklore. ana kennt sich sehr gut aus und hat mir alles erklart. es war superschoen! viel besser als die tangoshow fur touristen, klar.
tja und heute sind wir in san carlos del bariloche angekommen. wir haben also das land einmal quer von osten nach westen durchquert. 24h in einem eiskalten bus, brrr. aber die aussicht war genial. wir sassen ganz vorne oben im doppeldeckerbus (die prinzessinnen auf der erbse :o)). und tatsachlich, wie sebi erzahlt hat, gab es einen steward und essen und trinken im bus. vorbei ging es erst an endlosen sonnenblumenfeldern in die untergehende sonne. der erste blick morgens aus dem fenster: steinige huegelig wueste mit riesigen seen soweit das auge reicht! nur eine kleine strasse und sonst niemand unterwegs ausser dem bus, keine menschenseele... huh! die weite ist echt krass. in bariloche selbst sieht es aus wie am bodensee, nur einsamer: ein riesiger tiefschwarzer see und drumherum steile berge mit schneebedeckten spitzen ohne dorfer oder sonstwas. unser hostel ist im 10. stock und bietet fur 7 euro die nacht die geilste aussicht, die ich je gesehen habe. morgen werde ich fotos nachreichen.
das abendessen war wie immer typisch nach der region ausgewahlt: hirschgulasch mit spaetzle, jawohl! das restaurant sah aus wie eine almhuette und ana, die ubrigens noch nie raus war aus kolombien, hat sich gefreut wie ein schneekonig uber das urige ambiente :o).
bis bald, silky

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