Sonntag, 24. Februar 2008

Cusco






In Cusco war ganz schon was los! die komplette infrastruktur lag lahm: streik! wir hatten gluck, dass wir uberhaupt zum machu picchu kamen (mit dem taxi!), denn es fuhren keine zuge und busse. es soll ein neues gesetz verabschiedet werden, das es moglich macht, alle historischen (inka-)sehenswurdigkeiten zu privatisieren: kaufer sind auslandische investoren, z.b. die verhassten chilenen. ausserdem sind riesige hotelkomplexe geplant. man stelle sich das vor, neben dem machu picchu!!! da geht die uberwiegend indigene bevolkerung verstandlicherweise auf die barrikaden. wortwortlich: die taxifahrt war ein spiessrutenlauf: uberall strassenblockaden aus riesigen felsbrocken, steinen, feuern... wir haben fast 3 stunden gebraucht fur eine sonst 1-stundige strecke... die proteste waren uberwiegend friedlich und man hat die touristen um verstandnis gebeten. aber alle geschafte hatten geschlossen aus angst vor steinewerfern (bestimmte symbole des staates wurden attakiert, z.b. LAN peru, eine airline und der gesamte flughafen). in den fotos sieht man die englischen plakate, die zur erklarung fur die touristen aufgehangt wurden und ausserdem die regenbogenflagge der vereinten indiostaemme. tommy hat sogar ein interview furs peruanische fernsehen gegeben. (seither behauptet er, die sympathie der bevolkerung floege ihm zu und man wurde ihn zum nachsten ober-inka wahlen, jaja ;o)).
am samstag war dann alles wieder ruhig und wir konnten planmassig nach lima fliegen: luxus. die busfahrt waere nur 30 dollar billiger gewesen und hatte schlappe 24-27 h gebraucht.

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